Hegene

Der Begriff „Hegenen“ bezieht sich auf eine spezielle Methode des Friedfischangelns, bei der mehrere Köder auf einer Angelschnur in verschiedenen Tiefen platziert werden. Diese Technik wird oft beim Angeln auf Friedfische wie Forellen, Äschen, Döbel oder Barben angewendet. 

Merkmale der Hegene:

  1. Mehrere Köder:

    • Eine Hegene besteht aus mehreren künstlichen oder natürlichen Ködern, die auf einer einzigen Angelschnur angebracht sind. Die Anzahl der Köder kann variieren, aber typischerweise sind es drei bis fünf Köder pro Hegene.

  2. Verschiedene Tiefen:

    • Die Köder auf der Hegene sind in verschiedenen Tiefen angebracht, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Fische in verschiedenen Wasserschichten angezogen werden.

  3. Gleitblei oder Grundblei:

    • Eine Hegene wird oft mit einem Gleitblei oder Grundblei ausgestattet, um die Köder in unterschiedlichen Tiefen zu halten. Das Gewicht des Bleis hilft auch dabei, die Hegene zu stabilisieren.

  4. Präsentation in der Strömung:

    • Hegene wird häufig in fließenden Gewässern eingesetzt, um die Köder in der Strömung präzise zu präsentieren. Dies ist besonders bei der Äschenfischerei beliebt.

  5. Verwendung von Natur- und Kunstködern:

    • Die Köder auf der Hegene können aus verschiedenen Materialien bestehen, darunter Naturköder wie Maden, Würmer oder Larven sowie künstliche Köder in Form von Fliegen oder kleinen Gummifischen.

Verwendung der Hegene:

  1. Friedfischangeln:

    • Hegene wird hauptsächlich beim Friedfischangeln eingesetzt, insbesondere wenn verschiedene Fischarten in verschiedenen Tiefen des Gewässers aktiv sind.

  2. Forellenfischerei:

    • Diese Methode ist besonders effektiv beim Angeln auf Forellen in fließenden Gewässern. Die unterschiedlichen Ködertiefen bieten eine vielseitige Präsentation.

  3. Äschenfischerei:

    • Hegene ist auch beliebt beim Angeln auf Äschen, da diese Fischart oft in schnellen Strömungen anzutreffen ist.

  4. Barbenfischerei:

    • In einigen Regionen wird Hegene auch für das Angeln auf Barben eingesetzt, insbesondere wenn diese in Schwärmen in unterschiedlichen Tiefen vorkommen.

Tipps:

  • Anpassung an die Gewässerbedingungen: Die Anzahl der Köder, die Tiefe, in der sie platziert sind, und die Auswahl der Köder sollten an die spezifischen Gewässerbedingungen und die Verhaltensweisen der Zielarten angepasst werden.

  • Langsames Einholen: Hegene wird oft langsam eingeholt, um den Ködern eine natürliche Bewegung zu verleihen und Fische anzulocken.

  • Gewichtsverteilung beachten: Die Gewichtsverteilung der Hegene sollte sorgfältig ausgewählt werden, um sicherzustellen, dass die Köder in den gewünschten Tiefen präsentiert werden.

Hegenen sind eine effektive Methode für das Friedfischangeln in fließenden Gewässern und bieten eine vielseitige Möglichkeit, Köder in verschiedenen Tiefen anzubieten, um die Chancen auf einen Fang zu erhöhen.

Hegene
Beispiel für Hegene

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